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Spirituelles , nicht nur im indianischem Bereich -



Spiritualität

Der Glaube an ein Weiterleben nach dem irdischen Tod war für die Indianer einer wichtigsten Bestandteile in ihrem Leben. Einzugehen in das Land des Manitous. Im Gegensatz zu der Kultur des weißen Mannes lebte der Indianer in Einklang mit der Natur. Sein Bestreben in Harmonie mit ihr zu leben und daraus seine Kraft und Erkenntnisse zu ziehen, bestimmte sein alltägliches Leben. Die Achtung vor den Dingen brachten ihm die Erkenntnisse und er entwickelte sich spirituell weiter als es je der weiße Mann getan hat. Der Kontakt zur geistigen Welt, zur Geisterwelt bleibt ihm sein Leben lang erhalten. Er lebt im Einklang mit seiner Seele. Resultierend ist dieses möglich aus der Meditation. Die Meditation war wichtig für den Indianer. Er reinigte seinen Körper zunächst in einem Schwitzzelt, um dann die Seele frei wirken zu lassen und für Inspirationen frei zu sein. Der Indianer glaubte an das Bewußtsein der Natur. Auch dieser Planet hat eine Seele, einen Geist, welcher all die Dinge entstehen und behüten läßt. Alles was geschieht unterzieht sich einem Kreislauf. Nichts kann sich diesen Dingen entziehen und wenn man dieses beachtet und jedem innerhalb dieses Kreislaufes seinen Respekt und sein Achtung zollt, so harmonisiert das Ganze.



Wenn man beginnt, seine eigenen Interessen innerhalb dieses Kreislaufes in den Vordergrund zu stellen, so verwischt dieser Kreislauf. Er wird nicht mehr zum Kreislauf, sondern er dehnt sich und wird unharmonisch, disharmonisch und es gibt Probleme. Die Natur fordert ihren Teil zurück und sie wird immer Dinge finden, womit sie ihre Recht zurückfordern kann. Wir alle sind ein Teil dieses Gefüges. Die Indianer wußten dieses. Die Weißen nicht. Sie haben versucht diesen Kreislauf zu unterbrechen, zu mißachten und haben nicht bemerkt, wie sie immer mehr ihren eigenen Untergang geschaffen haben. Jetzt, wo es fast zu spät ist, wachen sie auf und versuchen die Dinge zu reparieren. Aber nicht aus dem Bewußtsein heraus, daß das Gesamte einen Kreislauf haben muß, sondern aus der Angst um ihr materielles Leben. Sie mußten die Indianer vernichten, sie mußten sie von diesem Planeten fegen, weil die Indianer für die Weißen das schlechte Gewissen waren; denn all die Dinge, all die Grausamkeiten, die man den Indianern vorgeworfen hat, haben sie getan, um das zu retten, was sie Natur nannten. Die Indianer wußten, daß sie ihre Lebensgewohnheiten hätten ändern müssen, denn auch der Fortschritt hätte vor ihnen nicht Halt gemacht, aber sie hätten die Natur dabei nicht vergessen. Dort, wo sie als Gast zu Hause waren.


Tod als Teil des Lebens

Der Tod und das Leben waren Dinge, die für einen Indianer nicht trennbar waren. Der Indianer, der Krieger wußte, wann sein Lebenswerk vollendet war. Er wußte, wann die Erfahrungen erreicht waren, die er benötigte, um sie in sein Wissen mit einfließen zu lassen. Sein Leben in der Spiritualität ließ ihn die Dinge aus seinem ureigenen Glauben heraus betrachten. Er gehörte bei Indianern zum Lebenslauf und wurde nicht als etwas endgültiges angesehen. Der Indianer bereitete sich nicht auf den Tod vor, sondern er sagte, "Es ist soweit, Manitou ruft mich zu sich". Das war ein Zeichen, das seine Seele wußte, wann der Körper das Ende erreicht hat, und wann er den Strapazen nicht mehr gewachsen war, die die damalige Zeit forderte.

Um den anderen Dorfbewohnern nicht zur Last zu fallen, haben sich viele Krieger zurückgezogen und haben sich hingesetzt und sind in Trance gefallen. Gebrechliche Alte, die irgendwann bei Wanderungen allein zurückblieben, taten dies nicht deshalb, weil sich die Gesellschaft als unnütz entledigen wollten, sondern weil sie selbst es so wollten.

Die Vorbereitung zum Wechsel in das positive Geistige Reich, in das Indianerreich, in das Reich Manitous, bedürfte einer körperlichen und einer seelischen Reinigung. Man war bereit, die Dinge, die man erlernt hatte, mit einfließen zu lassen und man war für die nächste Inkarnation bereit. Der Übergang ins das Reich Manitous konnte sich über mehrere Tage, sogar Wochen hinweg ziehen. Es war ein so elementares Gefühl, zu wissen, das all die Dinge, die man erlernen wollte, zwar nicht vollendet, aber doch erlernt waren. Es war ein Gefühl, welches nicht täuschte.

Was wohl dauern konnte, war die Zähigkeit des Körpers. In dem Moment, wo sie wußten, daß sie sterben, nahmen sie nichts mehr zu sich. Viele Weiße haben die Indianer deswegen als grausam und barbarisch bezeichnet. Doch was ist grausamer? Das, was heute mit den Menschen geschieht oder das, was die Indianer ihnen gewehrt haben? Sie hatten keine Angst vor dem Tod. Für sie war das Sterben nichts unangenehmes. Sie sind friedlich heimgegangen, entspannt. Kein ruckhaftes Ziehen, kein Erstaunen, wenn der Körper nicht mehr funktionsfähig war. Sie sind langsam hinüber geglitten. Sie haben die Möglichkeit gehabt, von ihrem Wirt Abschied zu nehmen. Sie bedankten sich bei ihm für die Beweglichkeit, für das Anfassen der Materie, für das Handhaben, das Schmecken, das Fühlen, das Riechen. Dieses war für die Indianer eine Selbstverständlichkeit.




Sie sind mit ihrer Geburt eine Symbiose mit dem Körper eingegangen. Sie haben sich mit ihm vereint. Sie wußten, das der Körper ein Produkt der Natur ist und die Natur mußte dort bleiben, wo sie hingehört, nämlich in der Natur und die Seelen mußten dorthin zurück, wo sie hingehörten, nämlich zurück zum Geist. Nur das Wissen mitnehmend um den Geist zu speisen. Deswegen konnte der Körper nicht mitgehen, weil er ein Stück dieser Natur war. All das, was die Indianer der Natur genommen haben, mußten sie ihr auch wieder zurück geben. Die Natur hat ihnen diese Dinge gegeben, mit dem Wissen, sie in irgendeiner Form zurück zu bekommen. Heute vergißt der Mensch dieses wichtige Ereignis und mißachtet die Natur.

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